Bei meinem Zustossen zum Projekt waren die Themen des Raums «Geld und Wir» im vierstöckigen Moneyverse bereits definiert: Löhne, Vermögensverteilung, Armut, Sparen, digitales Geld und Geldzukünfte. Innerhalb dieser Themen sollten interaktive Formate und attraktive Inhalte gefunden werden, welche die Besuchenden in Gespräch über Geld verwickeln. Der Raum sollte bewusst analog gehalten werden, da im Museum bereits viel Medientechnik geplant war.

Zu den entwickelten Angeboten des Raums gehören:

  • Interaktive Wandformate wie ein morphologischer Kasten zur Geldzukunft sowie Urnen, um über die Investitionen in die Zukunft der Schweiz abzustimmen.
  • Eine Barzeitung, welche die «statistische Kunst» an der Wand und die Füllstände der Flaschen in der Bar von «Geld und Wir» aufschlüsselt.
  • Tischformate wie «Du oder Ich», «Wahr oder Falsch» und «Brings in Ordnung», um gemeinsam über Geldfragen zu rätseln und dabei etwas (über einander) zu lernen.
  • Drei Leporellos mit vertiefenden Fakten zum Spiel «Brings in Ordnung», bei dem die Besuchenden Länder, Berufe und Anlageformen nach verschiedenen ordnen.
  • Ein Utopie-Telefon, mit dem man mit den Figuren aus Zukunftsromanen, -serien und -filmen sprechen kann, in denen Geld eine prägende Rolle spielt.
  • Ein «Schnapps-Wägeli» mit aktuellen Büchern aus verschiedenen Disziplinen und in drei Sprachen zu den Themen von Geld und Wir.

Die Arbeit an „Geld und Wir“ hat mir deshalb besonders gefallen, weil wir in einem hochqualifizierten und interdisziplinären Team nach den besten Lösungen gesucht haben. Dieses Zusammenführen war entscheidend, um die Perspektiven der Auftraggeberin, der Besuchenden und den wirksamen Kern der Inhalte zusammenzuführen.

Ausserdem war es ein Projekt, in dem ich alle meine bisherigen Erfahrungen als Zukunftsforscher, Historiker und «Content Creator» verbinden konnte.