2050 aus Sicht der Jugendlichen

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Anlass

Im Herbst 2012 hat die Wissensfabrik zusammen mit elf Maturandinnen und Maturanden der Kantonsschule Trogen (AR) in die Zukunft geschaut. Die Lernenden des Ergänzungsfachs Philosophie hatten eine Woche Zeit, um in den vier Themenfeldern Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Technologie positive und negative Szenarien für das Jahr 2050 zu entwickeln.

Im Vordergrund der Themenwoche stand weniger die präzise Prognose als vielmehr die Sensibilisierung für die Gestaltbarkeit des Kommenden. Die Zukunft ist niemals etwas, dass einfach so passiert, sondern die Zukunft wird immer von uns Menschen gestaltet. Das gilt insbesondere für die Jugendlichen, weil diese bis weit in die Zukunft leben werden. Um die Fantasie für das Mögliche anzuregen, wurden die Lernenden mit Trendstudien und Filmen anregt, sie wurden aber auch aufgefordert, im Schulhaus und auf der Strasse nach Spuren in die Zukunft zu suchen.

Diese Studie dokumentiert die überlegungen der Jugendlichen. Im Zentrum stehen die positiven und negativen Entwicklungen in den genannten vier Themenfeldern. In einem positiven und einem negativen Szenario haben die Schülerinnen und Schüler ihre überlegungen in ihren Worten verdichtet. Die Texte wurden nur in Bezug auf die Rechtschreibung überarbeitet, ansonsten wurden die Arbeiten bewusst so stehen gelassen. Die Berner Künstlerin Sophie Brunner hat alle acht Szenarien bildhaft umgesetzt.

Am Ende der Studie steht eine Rangliste der von den Jugendlichen identifizierten positiven und negativen Entwicklungen. Zu dieser Rangliste gelangten wir, indem wir die drei ältesten Jahrgänge der Kantonsschule Trogen per Internet befragten, welche Entwicklungen sie besonders begrüssen und welche Entwicklungen sie besonders fürchten. Auch dieser Fragebogen wurde von den Schülerinnen und Schülern selber entwickelt.

Ein sich wiederholendes Thema der Studie ist die Janusköpfigkeit der Technologie. Einerseits verspricht sie wissenschaftlichen Fortschritt, gerade im Bereich der Medizin. Anderseits merken die Jugendlichen, dass die technologische Abhängigkeit auch ihre Schattenseiten hat. Aber lesen sie selbst.

Artikel im St.Galler Tagblatt

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